Standortveredlung in "das deutsche weinmagazin" (Richtigstellung erfolgt)

In der Ausgabe 2/2011 vom 29. Januar beschreibt Gerd Götz vom DLR Rheinpfalz seine Erfahrungen mit der Standortveredlung, durchgeführt von Worldwide Vineyards. Der gut recherchierte Text beschreibt ausführlich die Technik, die Bedingungen und die Resultate der Standortveredlung im Lohnverfahren. Der Artikel bedarf jedoch folgender Richtigstellungen:

Auf Seite 22 unter "Nachteile der Umveredlung" steht:
"im Vergleich zu einer Neupflanzung nach Rodung werden bei der Umveredlung keine Zuschüsse aus dem EU-Umstrukturierungsprogramm gewährt"
Worldwide Vineyards hierzu:
Dies trifft zwar für das Bundesland Rheinland-Pfalz zu, gilt aber nicht bundesweit. Zum Beispiel Bayern:

"Geförderte Maßnahmen: 1. Sortenumstellung, auch durch Umveredelung von einer zugelassenen Keltertraubensorte in eine andere Keltertraubensorte......."
aus: Umstrukturierung und Umstellung der Rebflächen, Bayerisches Programm zur Stärkung des Weinbaues Nov.2010,  http://www.lwg.bayern.de/weinbau/betriebsberatung_foerderung/18047/linkurl_8.pdf

Im "Fazit" auf Seite 27 finden sich zwei Sätze, die der Richtigstellung bedürfen:
1. "Weitere Versuche werden derzeit am DLR Rheinpfalz nicht durchgeführt, da die Firma Worldwide Vineyards ihre Dienstleistung in Deutschland nicht mehr anbietet."
Worldwide Vineyards hierzu:
Selbstverständlich bietet die Firma Worlwide Vineyards auch in dieser Saison ihre Dienstleistung in Deutschland an. Führende Weingüter Deutschlands habe bereits Aufträge erteilt.
2. "Da der Weinberg schon auf die Veredlung vorbereitet wurde, fällt bei einer nicht verwirklichten Umveredlung trotzdem für ein Jahr kein Traubenertrag an, diese Fälle sind in der Praxis leider vorgekommen"
Worldwide Vineyards hierzu:
Im Merkblatt "Vorarbeiten" der Firma Worldwide Vineyards steht zum Thema:
"In der Regel wird ein klassischer Fruchtbildungsschnitt durchgeführt. Da die Möglichkeit besteht, dass die Standortveredlung aus den verschiendensten Gründen (unzulängliche Edelreiser, ungünstige Witterungseinflüsse, Unfall des Veredlers....) ausgesetzt wird, muss die kommende Weinernte unbedingt geschützt werden."
Darüber hinaus wird im Frühjahr des Jahres jede zu veredelnde Anlage von einem Techniker der Firma Worldwide Vineyards besucht. Hierbei werden alle erforderlichen Massnahmen besprochen. Regelmässig weisen wir darauf hin, den Rebschnitt so durchzuführen, dass bei nicht durchgeführter Veredelung der Ertrag gesichert ist.

Am 26.02.2011 hat "das deutsche weinmagazin" in seiner Ausgabe 4 den Text veröffentlicht:

1 Kommentare:

  1. wie kommt denn das deutsche weinmagazin dazu, sowas zu puplizieren??
    schlecht recherchiert??

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